Im Februar gab's schon die Blätter, jetzt endlich blüht er, der Aronstab Arum maculatum. Obwohl
er hier in der Gegend recht häufig ist, muss man doch etwas suchen, bis man ein "schönes" Exemplar
der eigenartigen Blüten findet. Sie scheinen recht kurzlebig zu sein.
Dazu noch etwas Buchweisheit: Die Aronstabblüte ist eine raffinierte Variante des Themas "Wie geht's mit
der Befruchtung?": Mit Aasgeruch werden Fliegen angelockt, die aber am glatten Inneren der Blüte
keinen Halt finden und nach unten in den Bauch abrutschen. Borsten mit der Funktion "Rein ja, raus nein"
halten die Fliege zunächst da unten zwecks Bestäubung fest. Ein Säftchen zum trinken ist auch
vorhanden, so dass die Fliege lustig zum nächsten Aronstab weiterschwirren kann, wenn wenige Stunden
später die Blüte verwelkt und den Weg nach draußen wieder freigibt.
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